Matthäusgemeinde Bremen

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Die Corona-Krise mit ihren Kontakteinschränkungen macht eine Begegnung untereinander in bisher üblicher Weise unmöglich. Dennoch können wir digital bzw. online miteinander verbunden bleiben. Das Einfachste ist, in dieser Zeit häufiger miteinander zu telefonieren. Erkundigt euch, wie es anderen geht, nehmt und gebt Anteil – das fördert das Miteinander trotz der Einschränkungen. Zugleich erfahren wir so Gebetsanliegen, die wir vor den HERRN bringen können. Das baut Gemeinde, trotz Kontakteinschränkungen! 

Sich gegenseitig per SMS oder E-Mail stärken

Hast du einen Computer mit Internetanschluss oder ein Smartphone, das online gehen kann, dann kannst du E-Mails versenden und auf diese Weise den Kontakt aktiv aufrechterhalten. E-Mails ermöglichen ein schnelles Schreiben und ein schnelles Antworten, so verlieren wir uns nicht aus dem Blick.

Du kannst aber auch eine kurze SMS versenden und so ein Zeichen der Ermutigung und Stärkung dem anderen senden. Das hat gerade in diesen unsicheren und herausfordernden Zeiten eine große Wirkung – ganz bestimmt! 

Sich als Hauskreis online treffen

Wer ein bisschen versierter mit dem Umgang mit sozialen Medien ist, kann darüber hinaus per Bild und Ton mit anderen kommunizieren, z.B.  bei Apple-Geräten über die App Face-Time, oder sonst mit Smartphones, Tabletts, Laptops oder PC (mit Kamera) auch über die Apps Skype, WhatsApp, Microsoft Teams oder auch die App ZOOM (https://zoom.us/de-de/meetings.html).  

Kommen hier mehrere Personen zu einem „Cloud-Meeting“ zusammen, kann man eine Video-Konferenz abhalten. So ist ein Austausch über Ton und Bild möglich, der auch intensiver geht. Hauskreise können auf diese Weise in Verbindung untereinander bleiben und sogar miteinander lesen, austauschen, beten und singen. 

Das geht wirklich – probiert es doch einmal aus. Außergewöhnliche Zeiten bedürfen außergewöhnlicher Initiativen. Es liegt auch an dir selbst, wie du den Kontakt zu anderen Geschwistern aufrechterhältst. Wenn du Fragen dazu hast, wende dich an jemand, der sich besser auskennt, und helft einander, damit wir diese verrückten Zeiten gut überstehen!

Danke für alle Online-Spenden

Wir möchten allen danken, die auf unsere Bitte um eine Kollektenspende reagiert haben. In einer Zeit, in der schon mancher finanzielle Einbußen erlebt, ist das ein ganz starkes Zeichen der Verbundenheit mit der Gemeinde. Es wäre schön, wenn ihr auch in den nächsten Wochen helfen könntet, die wegfallenden Sonntagskollekten im Gottesdienst durch eure Sonderspenden auszugleichen. 

Wenn ihr der Gemeinde an diesem Punkt weiter helfen wollt, kann dies am besten mit einer Überweisung auf unser Gemeindekonto bei der Sparkasse mit dem Vermerk „Gemeinde“ geschehen. Die IBAN lautet: DE19 2905 0101 0012 2282 92.  

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Wir werden auch am kommenden Sonntag unseren Gottesdienst wieder online senden.

Wir sind dankbar, dass letzten Sonntag durchschnittlich fast 400 Personen den Gottesdienst am Bildschirm verfolgt haben. Ja, da viele als Ehepaar vor dem Monitor saßen, war die wirkliche Zahl der Zuschauer um einiges höher. Die Rückmeldungen, die wir bekommen haben, war durchweg alle außerordentlich positiv. Unser großer Dank gilt dem Team, das in einem enormen Kraftakt, die Übertragung zu kurzfristig ermöglicht hat.

Neue Predigtreihe

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Kurzfristig haben wir unsere Predigtpläne geändert und wollen an den nächsten drei Sonntagen auf die aktuelle Situation in unserem Land mit einer neuen, mutmachenden Predigtreihe eingehen. Sie greift die Zusage Gottes auf: „Ich halte dich. – Gott“.  

Wir würden uns freuen, wenn ihr Freunde, Nachbarn und Bekannte darauf aufmerksam machen könntet. Denn die Online-Gottesdienste bieten uns eine neue, herrliche Möglichkeit, Menschen zum Gottesdienst einzuladen, ohne dass sie gleich in unsere Kirche kommen müssen – was im Moment sowieso nicht möglich wäre. Aber so haben sie die Möglichkeit uns ganz leicht einmal kennenzulernen.

Gottesdienste bis Ende April online

Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern, Matthäus-Gemeinde, Matthäus, Huchting

Wie wir schon mitgeteilt haben, werden aufgrund von Corona bis Ende April alle Gemeindeveranstaltungen ausgesetzt. Leider können wir darum nicht am Gründonnerstag, an Karfreitag und an Ostern im Gemeindezentrum zusammenkommen. Stattdessen soll es an allen Sonntagen, und da ist der Ostersonntag natürlich eingeschlossen, einen Online-Gottesdienst um 11 Uhr geben. Ebenso soll es an Karfreitag eine Online-Gottesdienst geben.

Allerdings wird es am Gründonnerstag und am Ostermontag kein Online-Angebot geben.

Verabschiedung Lothar Bublitz verschoben

Verabschiedung; Lothar Bublitz, Matthäus-Gemeinde; Huchting

Leider müssen wir aufgrund von Corona auch die Verabschiedung von Lothar Bublitz, die für den 26. April geplant war, verschieben. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Den Termin werden wir bekanntgeben, wenn wieder Planbarkeit herrscht. Wir bitten, diese Information digital möglichst auch an andere weiterzuleiten, von denen man weiß, dass sie dabei sein wollten, aber diesen Newsletter nicht erhalten. 

Gottesdienstkollekten

Kollekte, Matthäusgemeinde; Huchting

An jedem Sonntag sammeln wir normalerweise eine Kollekte. Sie ist u.a. für unsere Missionare und für bestimmte Projekte bestimmt, die wir als Gemeinde unterstützen. Ebenso werden z.B. über solche zweckbestimmten Kollekten unsere Mitarbeiter im „Zuhause für Kinder“ finanziert. Diese Kollekten fallen im Moment weg, aber unsere Missionare und ebenso unsere eigenen Mitarbeiter sind darauf angewiesen. Wir gehen zudem davon aus, dass wir in den nächsten Monaten vermehrt bei sozialen Nöten helfen müssen. 

Wir möchten euch deshalb bitten mit einer Sonder- oder einer monatlichen Spende uns hier zu unterstützen. Das gilt natürlich nur, insofern ihr dazu in der Lage seid. Wir wissen, dass Corona manchen von uns vor erhebliche finanzielle Probleme stellt. Hier wollen auf keinen Fall noch zusätzlichen Druck bereiten. Aber wenn ihr es könnt, wären wir dankbar, wenn auf das Gemeindekonto bei der Sparkasse mit dem Vermerk „Gemeinde“ eure Spende überweisen könntet. Die IBAN lautet: DE19 2905 0101 0012 2282 92.  

Hauskreise pausieren

Leider entwickelt sich die allgemeine Gefährdungslage durch das Corona-Virus inzwischen sehr dynamisch weiter. Die Bundesregierung fordert uns sehr massiv auf, alle Kontakte außerhalb der Familie und der Arbeit auf das Allernötigste zu beschränken. Die Bremische Ev. Kirche hat mitgeteilt, dass alle Treffen von Gruppen und Kreisen bis auf weiteres abgesagt werden sollen. Deswegen gilt ab sofort, dass alle Hauskreise und Kleingruppen der Matthäus-Gemeinde jetzt pausieren sollen, d.h. sich nicht in den Häusern treffen sollen. Auch die großen Allianz-Gemeinden in Bremen verfahren jetzt so. Digital kann man sich aber gern als Hauskreis zusammenschließen. Wir machen auch Mut, die üblichen Hauskreiszeiten zu nutzen, um sich gegenseitig anzurufen, miteinander am Telefon zu beten und sich nach dem Ergehen zu erkundigen. Kurze Emails oder WhatsApp-Nachrichten mit einem Bibelwort können helfen, den Blick von der Krise auf Jesus Christus zu richten.

M! HELP – Hilfe in der Corona Krise

M-Help; Hilfe, Matthäusgemeinde; Huchting

Vor einem Monat haben wir M!-HELP als ein neues Hilfsangebot in der Gemeinde vorgestellt. Wir hatten keine Ahnung, dass dieses Angebot so schnell benötigt wird und jetzt sehr dankbar dafür. Wer helfen will oder Hilfe braucht (z.B. Babysitting, Einkäufe usw.), muss dafür nur noch auf die neue Internetseite www.matthaeus.net/help gehen und findet dort alle notwendigen Informationen.

Ab Montag kann man zudem täglich von montags – freitags von 10- 12 Uhr und von 17-19 Uhr jemand unter der folgenden Telefonnummer 0178 – 46 26 946 erreichen, der dann Helfer und Hilfesuchende miteinander verbindet. 

Auch wer ein Gespräch sucht oder Gebet wünscht, kann sich unter der gleichen Adresse per Mail oder Telefon an M!-HELP wenden. Im Moment bildet sich auch dafür ein Team. Wir sind für die große Hilfsbereitschaft der Teams von Herzen dankbar.

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Als Matthäus-Gemeinde folgen wir in Absprache mit der Bremischen Evangelischen Kirche und in enger Kooperation mit Allianzgemeinden (Paulus-Gemeinde, hoop-Kirche, Christus-Gemeinde, St. Martini-Gemeinde) dem Aufruf der Bundesregierung, auf soziale Kontakte möglichst zu verzichten und wollen damit unseren Beitrag zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus leisten.

Deshalb finden zunächst bis auf weiteres keine Gottesdienste im Gemeindezentrum der Matthäus-Gemeinde statt.

Auch werden die Veranstaltungen in den Gemeinderäumen bis auf weiteres ausgesetzt.

Video-Online-Gottesdienste und Predigten

Ab sofort wird es sonntags einen aktuellen Online-Gottesdienst geben, der live am Sonntag um 11 Uhr und auch später in der Mediathek über Internet angeschaut werden kann. Dazu muss man einfach auf den Youtube-Kanal der Matthäus-Gemeinde gehen.

Zusätzliche Audio-Online-Gottesdienste und Predigten

Gleichzeitig weisen wir daraufhin, dass auf der Internetseite der Matthäus-Gemeinde viele Predigten gehört werden können. Gerade in einer Zeit, in der manche Ängste und Sorgen uns beschäftigen, sind Predigten eine wunderbare Möglichkeit, sich durch das Wort Gottes stärken und auf Jesus Christus ausrichten zu lassen. Manche Predigt, die auf unserer Internetseite ist, wird man noch nicht kennen. Wir weisen deshalb gern auf diese Möglichkeit hin. Alle Predigten findet man unter: https://matthaeus.net/predigten/

Daneben gibt es jeden Sonntag um 11 Uhr auf der Internetseite des Radiosenders ERF-Südtirol einen aufgenommenen, früheren Gottesdienst aus der St. Matthäus-Gemeinde. Dazu einfach um 11 Uhr auf die Seite https://www.erf-melodie.com/webradio.html gehen.

Zusätzlich gibt es dort noch auf der Internetseite https://www.erf-melodie.com/radio/sendereihen/sendungen-a-z/category/gottesdienst.html über 250 ältere, halbstündige Predigten aus der Matthäus-Gemeinde, die ständig durch aktuellere Predigten ergänzt werden.

Online Ermutigungen

Außerdem wollen über unsere sozialen Medien und über unsere Homepage immer wieder Ermutigungen geben.
Wir sind in den sozialen Medien hier zu finden: Facebook und Instagram.

Wir werden dafür kleine Impulsandachten und andere Beiträge erstellen oder einfach ein Bibelwort weitergeben.  

Dies halten wir für einen guten und angemessenen Weg, um allen, die es wollen, in dieser Ausnahmesituation zur Seite stehen, ohne sie unnötig gesundheitlichen Gefährdungen auszusetzen.

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Ich bin Carolin Joy Werner. Meine geistliche Heimat war lange die Matthäus-Gemeinde. Hier habe ich meine ersten Schritte im Glauben gemacht. Nun brennt mein Herz für ein Ende von Sklaverei.

Mich beeindruckt die Geschichte von Esther im Alten Testament – besonders dieser Vers hat es mir angetan (Esther 4, 14):

„Denn wenn du jetzt schweigst, so wird von einer anderen Seite her Befreiung und Rettung (…) erstehen, du aber und das Haus deines Vaters werden untergehen. Und wer weiß, ob du nicht gerade wegen einer Zeit wie dieser zum Königtum gekommen bist?“.

Mir, als Frau, ist sehr bewusst, dass ich in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern eine ähnlich privilegierte Stellung habe wie Esther damals im Hause des Königs. Ermutigt davon sehe ich meine Freiheit nicht nur als Privileg, sondern auch als Aufforderung. Die Aufforderung meiner Verantwortung nachzukommen – Menschen zu finden, die sich nicht auf ihrer Freiheit ausruhen, sondern aktiv werden und sich für die Freiheit anderer einsetzen. Und genau das tue ich bei der christlichen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM)

Wusstest du, dass es noch nie so viele Menschen in Sklaverei gab wie heute? Ich wusste lange nicht, dass über 40 Millionen in Sklaverei „leben“ und dass davon knapp 30 Millionen Frauen/Mädchen sind. Aber wie sieht Sklaverei im 21. Jahrhundert aus – wurde Sklaverei nicht schon längst abgeschafft? Theoretisch ja, aber die Realität ist eine andere.

In fast jedem Land ist Sklaverei zwar verboten, aber dennoch habe ich letztes Jahr zwei junge Männer in Kambodscha kennengelernt, die im Alter von 16 und 17 Jahren verkauft wurden und fünf Jahre lang auf einem thailändischen Fischkutter versklavt waren – ohne je einen Tag an Land gewesen zu sein. Sie wurden gezwungen, bis zu 18 Stunden täglich zu arbeiten, wurden misshandelt und mit Drogen gefügig gemacht, damit genau die Meeresfrüchte exportiert werden können, die ich am Ende hier kaufe. Ich habe Elsa aus den Philippinen kennengelernt, die von einem Bekannten der Familie an Männer verkauft wurde, die dafür bezahlt haben, sie vergewaltigen zu können – sie war damals 11.

IJM
Matthäusgemeinde

In meiner Arbeit bei IJM sehe ich täglich das Ausmaß von Gewalt an Menschen und es macht mich wütend, dass Menschen ihr gottgegebenes Potenzial nicht entfalten können, weil sie nicht ausreichend Schutz erhalten. Gleichzeitig begeistert es mich, dass sich unsere Arbeit auszahlt. In vielen unserer Standorte sehen wir einen Rückgang von Sklaverei von bis zu 80 %. Wie erreichen wir das? Unsere Ermittler befreien zusammen mit der Polizei Betroffene aus Sklaverei. In der Nachsorge werden sie von Psychologen und Sozialarbeitern unterstützt, in ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit zurückzukehren. Außerdem unterstützen unsere Anwälte die Justiz in der strafrechtlichen Verfolgung von Sklavenhaltern. Das wirkt und schreckt ab. Unser Ziel ist es, dass das Geschäftsmodell mit der Ware Mensch rechtlich riskant und wirtschaftlich unrentabel wird.

Hier in Deutschland bestürmen wir die Politik und die Unter- nehmen und mobilisieren die Gesellschaft. Denn es muss sich etwas hier in Deutschland verändern – denn Deutschland ist auf Platz drei der konsumierenden Länder von Produkten aus Sklaverei. Genauso bestürmen wir auch die Kirchen. Es braucht Gemeinden, die mutig dem Ruf Gottes folgen und ihre Verantwortung der Freiheit nutzen, um sich für die Unterdrückten, Verwaisten und Gebeutelten einzusetzen – so wie Esther.

Von Carolin Joy Werner – Referentin bei IJM

Weitere Informationen im Internet: ijm-deutschland.de

IJM wird ausschließlich durch Spenden finanziert:
IBAN: DE69 1009 0000 2555 1110 05
BIC: BEVODEBB (Konto Volksbank Berlin)

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